Schnelligkeitstraining

Laufen

Die Schnelligkeit gehört ebenfalls zu den sportmotorischen Grundeigenschaften, spielt aber im klassischen Fitnessbereich, in dem es vorwiegend um Lebensqualität geht, eher eine untergeordnete Rolle. Schnelligkeit benötigen neben den Sprintern all jene, die auch in Rückschlagsportarten (Tennis, Badminton, etc.) erfolgreich sein wollen. Allerdings ist Schnelligkeit in hohem Maße von genetischen Voraussetzungen (Art der Muskelfaserstruktur) aber auch vom Alter abhängig. Mit zunehmendem Alter geht die Schnelligkeit zurück, obwohl auch Senioren bei den „Masterbewerben“ mitunter erstaunliche Leistungen erbringen.

Schnelligkeitstraining setzt „Ermüdungsfreiheit“ voraus. Das heißt Übungen zur Verbesserung der Schnelligkeit müssen am Beginn einer Trainingseinheit (nach dem Aufwärmen) absolviert werden, um auch trainingswirksam sein zu können. Geeignete Übungen wären z.B. kurze Sprints über 10 bis 30 m mit langen Erholungspausen, so dass die einzelnen Wiederholungen auch mit höchster Qualität ausgeführt werden können.