Beweglichkeitstraining

Stretching

Beweglichkeit spielt in unserem Leben – auch abseits vom Sport – eine große Rolle. Leider wird diesem wichtigen Trainingsbereich noch immer nicht die notwendige Aufmerksamkeit  geschenkt. Beweglichkeit ist auch Voraussetzung für Wohlbefinden und Lebensqualität, was man leider oft erst dann bemerkt, wenn es bereits zu spät ist.

Eine optimale Beweglichkeit haben wir im Kindesalter. Leider geht diese Fähigkeit im Zuge des Wachstums immer mehr zurück – sofern man nicht durch geeignete Maßnahmen dagegen steuert. Dass man auch als älterer Mensch noch immer sehr beweglich sein kann zeigen zahlreiche Beispiele – dahinter jedoch steckt ebenfalls tägliches Training.

Beweglichkeitstraining beinhaltet Muskelfunktions- und Gelenksfunktionstraining, denn diese beiden Bereiche sind für den Grad an Beweglichkeit verantwortlich. Typische Trainingsmaßnahmen sind Gymnastik, aber auch Stretching.

Stretching ist vor längerer Zeit als das „Allheilmittel“ gesehen worden, welches eine optimale Beweglichkeit sichert, den Muskelkater verhindert, etc. Dass dem nicht so ist, ist in der Zwischenzeit bewiesen. Stretching hat zweifelsohne auch seine Bedeutung, aber mehr in der Regeneration bzw. in jenen Bereichen, in denen überwiegend „statisch“ gearbeitet wird.

Stretching

Gymnastik – egal ob mit oder ohne Musik – bietet die Möglichkeit die verschiedensten Muskelgruppen aber auch Gelenke in Schwung zu halten. Nachdem Gymnastik ja stets mit Bewegung bzw. Schwung verbunden ist, entspricht sie auch wesentlich mehr den Bedürfnissen des Alltags als etwa das Stretching. Da die Auswahl an gymnastischen Übungen sehr groß ist besteht auch kaum die Gefahr, dass das Training eintönig wird. Jede Übung sollte mehrmals (bis zu 30 mal) wiederholt werden.

Gymnastik sollte zum täglichen Training gehören. Da keine speziellen Vorbereitungen oder Geräte notwendig sind kann ein Gymnastiktraining praktisch immer und überall absolviert werden.